Archiv für den Monat: November 2014

Over the hill

bistare, bistare (Nepali fuer langsam) ging es ueber den Pass.

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Ein komisches Gefuehl, so relativ leicht ueber diesen Kamm zu gehen, an dem vor einem Monat 40 Menschen erfroren sind. Gut, es war windig, so um die 80 km/h, nicht wirklich gemuetlich.

Vereinzelt lagen noch Kleidungsstuecke herum.

Beim Abstieg dann T-Shirt-Wetter auf immerhin noch Mont Blanc – Hoehe.

Man braeuchte ein Wort

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das dieses Ich-Will-Jetzt-Nicht-Aus-Dem-Schlafsack – Gefuehl beschreibt.
Minusgrade im Zimmer. Brr.

Ich haette doch ins Hillton gehen sollen.

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Aber super geschlafen, keine Symptome, einmal ein leichter Schwindel fuer ein paar Minuten. In der Hoehe ist eigentlich fast alles verboten ist, was Spass macht. Also Bier, Tabak und Schlaftabletten. Aber Malariaprophylaxe muss sein, Selbstgedrehte zaehlen nicht und schlafen kann man nach 7 Stunden Rucksackschleppen schon ganz gut.

der dritte Sohn

DSCF2362Wenn der dritte Sohn auf die Welt kommt, dann kommen die Moenche aus dem naechsten Buddistenkloster mit einem weissen Schal und einer Flasche Bier vorbei, um den Mittleren mitzunehmen. Was eine grosse Ehre ist, habe ich heute gelernt.

Achja, um religioese Artefakte immer links herum gehen und die Gebetsmuehlen nur im Uhrzeigersinn drehen.

 

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Weiter gehts

Morgen geht es weiter, Ausruestung passt, mir geht es gut, Wetter ist sonnig und leicht windig. Ich will ja noch einen Zwischentag einlegen, bevor es ueber den Pass geht. Dann sollte ich auf der sicheren Seite sein.

Ich melde mich von der anderen Seite des Thorung La wieder, bis dahin wird es wohl kein Netz geben.

Silent Night

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Ein Photographenblog ohne Bilder ist ja auch irgendwie doof. Also habe ich ein wenig auf die Reservekarte geknipst, weil die Hauptkarte sieht dieses verwanzte Notebook sicher nicht. Manang ist ja die grosse Pausenstation auf dem Weg nach oben, aber in der Nacht ist es eher ausgestorben. Dafuer zeigen ein paar Hotels DVDs, ich gucke nachher mal 7 Jahre Tibet, weil der Brad Pitt so toll aehm die Alternativen nicht besser sind. Und Into the Wild habe ich echt zu oft gesehen.

Heute am Pausentag waren wir in einem verlassenen Buddhistenkloster, meine Guete, was fuer ein Ausblick. Und die Ruhe. Zweimal ist ein Heli vorbei- und zurueckgeknattert, scheinbar nehmen es die Leute mit der Hoehe echt zu locker.

Thank you, Mr. Sony

Leider hat sich das Display vom Telephon verabschiedet, daher kann ich keine Bilder mehr schicken. Zu bloed.

Ich hab jetzt mal bei Amazon Overnight ein neues bestellt, sollte morgen da sein.

Only kidding, wir sind gerade in Manang, vier Tagesmaersche von der Zivilisation entfernt. Kling wild, ist es aber nicht, mit dem Mopped kommt man hier noch rauf.

Huebsche Gegend, langsam merkt man die Hoehe, bin heute noch zu einem Gletschersee auf 3600, da schnauft man schon ganz schoen.

Morgen dann Akklimatisierungstag, ein kleiner Ausflug zu einem Kloster auf 3800 steht an. Climb high, sleep low, as they say.

 

Kuscheln mit Kishor

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In einen Jeep passen auch mal zehn Leute. Und eine Legebatterie auf das Dach. Meine Fresse, der Typ kann fahren. Und er hat nicht haeufiger als ich gebetet. Ich hab das mit bekommen, weil der Guide und ich uns den Beifahrersitz teilten.
Und ein echter Mulitasker, immer ab herumfummeln an der Differentialsperre (ja, liebe Münchner Gelaendewagenfuzzis, das gibt es und wenn ihr nicht wisst, wo zu die dient, dann kauft Euch doch nen Smart), der Fernbedienung fuer das Soundsystem, denen Empfaenger im Beifahrerfussraum versteckt ist, was ein paar Meter Blindflug bedeutete und an seinen beiden Nokias, wenn er nicht das Huhn, das unter dem Fahre sitze versteckt war, wieder einfing.
Lauter Bollywoodpop, Geschrei, Motorlaerm.
Defaultklingeltoene aus den Neunzigern. Haben alle hier, scheinbar wurde dieser Teil der Anleitung nie uebersetzt.

Abends dann Stromausfall, Nachts drei Grad im Zimmer. Passt.